investieren in wien
Eine Investition in eine Wiener Immobilie ist zu Zeiten der Wirtschaftskrise eine solide Angelegenheit. Gefragt sind gute Innenstadtlagen wie die Innere Stadt, Leopoldstadt, Landstraße, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Josefstadt und Alsergrund.
Als sehr stabile City Lage gilt die Innere Stadt (1010 Wien). Die unerschütterliche Wertstabilität zieht trotz der niederen Renditen Investoren an. Zinshäuser am Kohlmarkt, am Graben oder der Kärntnerstraße sind fest vergeben und werden nur noch unter der Hand und nicht am freien Markt gehandelt. Vor allem Großinvestoren wie Karl Wlaschek (beispielsweise mit seiner Amisola AG), die Immofinanz oder auch die Conwert haben die Preise weiter steigen lassen. Auch bei Banken und Versicherungen ist der erste Wiener Gemeindebezirk sehr beleibt: kaum ein Geldinstitut oder eine Versicherungsanstalt ist nicht im Besitz einer repräsentativen Innenstadt Immobilie.

Blick auf den Dom zu Wien "Stephansdom"
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Innenstadt Immobilien den Geldwert erhalten, aber kaum bis gar nicht vermehren. Daraus resultiert auch, dass Immobilienspekulanten mit kurzfristigen Zielen in der Innenstadt kaum anzutreffen sind. Auch der Einstiegspreis je unsanierter Quadratmeter spielt eine Rolle: nicht unter 5.000 Euro macht ein Miethaus mit etwa 1.500 Quadratmeter Gesamtnutzfläche zu einem Rohinvestment von 7,5 Mio. Euro.
Spekulanten aus dem In- und Ausland sind vermehrt in den angrenzenden Bezirken anzutreffen. Von Wieden über Mariahilf bis in die Josefstadt erblickt man in fast jeder Straße ein Baugerüst. Entweder Totalsanierung, Dachgeschossausbau oder Parifizierung zu Wohnungseigentum sind die beliebtesten Verwertungsvarianten.
Exklusive Grünlageimmobilien-Projekte findet man in Döbling, Währing und Hitzing. Auch hier ist der Häusermarkt heiss umkämpft und von Investoren sehr gefragt. Vor allem die Baubeschränkungen und die gefragten Grünoasen machen Wohnimmobilien sehr teuer.
Das Resümee: Kleinanleger sind beispielsweise mit einer Anlagewohnung in der Leopoldstadt oder in Landstraße gut bedient. Die Nähe zum ersten Bezirk und die Aufwertung der Bezirke durch hochinteressante Immobilienprojekte lassen weiteres Wertsteigerungspotential vermuten.
Zinshäuser zu überschaubaren Konditionen zu finden ist schwierig geworden. Auch wenn auf Grund der Finanzkrise internationale Großinvestoren verschwunden sind, so betrifft das eher weniger den Zinshaus bzw. Mietshaus Markt. Auch hier gilt: City Lagen sind interessant. Alsergrund und Josefstadt sowie Mariahilf und Wieden erfreuen sich besonderer Beliebtheit.
Investoren berichten von erzielten Kaufpreisen für Dachgeschosswohnungen in 1080 Wien von bis zu 6.000 Euro je Quadratmeter.